Wie es begann und wer ich bin

Ich bin eine Frau. Nicht wie jede andere. Nein. Denn ich lebe mein Leben und tu das was mir gut tut und was mich glücklich macht. Zwar noch nicht zu 100%, aber ich bin auf bestem Wege dahin. Was nicht heißen soll, dass ich andere ins Unglück stürze. Nein. Denn ich weiß mich zu benehmen und habe zu passender Zeit auch Anstand.
Lasst mich anfangen. Ich platze einfach in meinen Alltag hinein und erzähle euch von meinen kleinen Männergeschichten. Denn nicht nur Männer sind böse, ebenso die Frauen. Die Frauen vertuschen es nur etwas besser und prahlen nicht damit rum.

Was unterscheidet einen Mann von einer Frau? Männer sind ewig Kinder gefangen in großen Körpern. So einst eine Dame vom Jugendamt. Das habe ich mir verinnerlicht und es hat meine bisherige These “Männer werden ewig Kinder bleiben” unterstrichen. Ich finde das gar nicht schlimm. Nein. Sie bewahren sich ihren Spaß und ihren Egoismus. Und genau das ist der Unterschied. Frauen vergessen den mit zunehmenden Alter und halten sich an die religösen Vorgaben unserer Gesellschaft. Dabei sind nicht mal 50% gläubig. Deshalb lässt der Egoismus nach und somit auch der Spaß im Leben.

Ich war auch verheiratet. 12 Jahre waren wir zusammen. Es war wie im Bilderbuch….für Außenstehende. Schön, wie es die Gesellschaft prägt. Heiraten, Kinder, Haus bauen. Bla Bla Bla.
Doch das meiste ist auf dem Mist der Kirche gewachsen. Das erwähnte ich ja schon.
Ich bin aus diesem Alltag ausgebrochen. Und es entwickelte sich eine gewisse Leidenschaft. Ich mochte Sex schon immer. Doch heute liebe ich Sex. Gelegentlich mal Kuschelsex, aber gerne öfter hart und leidenschaftlich, mit Aufgaben und fordender Gewalt. Ich spreche hier nicht von hartem SM-Sex. Narben und Blut sind tabu. Ich habe auch meine Tabus. Ich habe gelernt, ich muss nicht alles können und mögen und sage dies mittlerweile auch. Ich muss nichts tun, was ich nicht tun will!!!! Wobei ich immer offen bin für neue Dinge. Ich nenne es: den Horizont erweitern.

Seit meiner Trennung meines Ex-Mannes sind nun 2 Jahre vergangen und ich habe mehr erlebt als in den 12 Jahren, in denen ich mit ihm zusammen war. Ich habe viel über mich gelernt und über meine Bedürfnisse. Man begegnet so vielen verschiedenen Menschen mit so unterschiedlichen Eigenschaften und Leidenschaften. Wenn sie diese denn zulassen und sie ausleben. Nichts ist deprimierender als, Wünsche und Leidenschaften, die man sich nicht erfüllt. So wird man ein Leben lang unglücklich bleiben.
Genug philosophiert. Ich wollte nur, dass ihr einen kleinen Einblick in meine Psyche bekommt.


Fangen wir an:

Zwei Jahre sind vergangen in denen ich viel erfahren und gelernt habe. Gelernt was ich mag und was ich nicht mag. In welche Richtung es mich verschlägt und wie ich diese Richtung ausbauen kann, um mich selber an meine Grenzen zu bringen.
Der heutige Stand ist, dass ich mit einigen Männern Kontakt habe. Ich hatte fast ein Jahr lang kein Sex. Ich wollte diesen einen Sex. Den bekam ich von André. Ich habe ihn damals in einer Disco gesehen und kennengelernt und sofort war da diese Chemie. Ich sah ihn und wusste mit dem würde ich fantastischen Sex haben. Eigentlich war ich damals mit einem DJ verabredet, der auflegen sollte. Aber der erregte mich in keinster Weise. So saß ich da und wartete, dass der DJ endlich mal verschwinden würde. André lag mich übers Knie und ließ seine Hand auf meinem Po verweilen. Alles mit Spaß, schließlich saßen wir in einer Disco. Wir konnten es damals aber nicht lassen. Während der DJ endlich auflegte, gingen André und ich in den anderen Room und suchten uns die dunkelste Ecke. Ich werde nie vergessen, wie seine Finger mit bestimmenden Druck meine Lippen nachfuhren. Das war Leidenschaft pur. Sinnlichkeit. Davon träumte ich schon lange. Ich wollte nicht länger nur dieses bißchen experimentieren leben, sondern auch diese Leidenschaft spüren. Wenn das Herz schneller schlägt und du merkst, wie dein Blut in deinen Adern anfängt zu rauschen. Du nur noch die Augen schließen willst, weil du mit deinen Sinnen fühlen willst. Deine Haut wird emfindlich, die Nase saugt den Geruch des anderen auf.

Ich war mit dem Auto dort. Er war mit Freunden dort und ließ sie ziehen, damit wir im Auto einen Parkplatz suchen konnten, wo wir unserer Lust nachgaben. Es war der pure Wahnsinn. Noch nie hatte ich so ein Erlebnis. Jetzt fragt ihr euch sicherlich wo dann der Haken war, wenn doch alles gestimmt hat. Der Haken? Seine Frau. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich ziehe vergebene Männer an. Warum dies so ist? Die Antwort weiß wohl nur das Unterbewusstsein. Vielleicht mag ich es ja so, damit ich mich nicht binden muss? Ich müsste dann auf all die tollen Abenteuer verzichten. Oder wartet. Nein das muss ich nicht. Denn das ist der natürliche Instinkt des Homo sapiens. Diesen und noch viele andere Instinkte möchte er ausleben und befriedigen. Es kam zu einem weiteren Treffen in einem Hotel. Ich war so aufgeregt, das glaubt ihr nicht. Und immer dieser Hintergedanke, ich könnte den Mann für mich gewinnen und er verlässt seine Frau. Und genau davon verabschiede ich mich gerade. Denn es wird nicht passieren und erst recht nicht, wenn ich darauf warte. Ich war so elendig aufgeregt. Wir trafen uns am Hotel, brachten meine Sachen aufs Zimmer und verzogen uns etwas auf den Weihnachtsmarkt. Tranken etwas und blödelten rum. Wir entdeckten soviele Gemeinsamkeiten, dass es uns schon Angst machte. Etwas später gingen wir dann aufs Zimmer, redeten und tranken Wein.

Ich dachte nur……wie bekommen wir jetzt diesen Umbruch, von tiefgründigen Gesprächen auf Sex hin. Kaum gedacht, küsste er mich einfach. Als ob er Gedanken lesen könnte. Er wusste genau was er mit mir anstellen wollte. Als erstes verband er mir die Augen und zog mich aus. Ich knie nieder und beglückte ihn mit meinem Mund. Er genoß es so sehr. Ich ebenso. Ich liebe es zu blasen, wenn er schmeckt. Oh ja, es gibt viele Schwänze schmecken nicht und riechen unangenehm. Wie soll man da denn abschalten können. Ich habe ein striktes Tabu für mich. Ich mache kein Deep Throat. Ich lass mir den Schwanz nicht so weit in den Rachen schieben, bis ich würgen oder gar kotzen muss. Damit muss der Mann leben, wenn das für unverzichtbar ist, dann wird es eben nichts.
Was hier folgte war eine Explosion von Dingen, die ich mir nie hätte erträumen lassen. Er verband mir die Augen. Tapte mich und wendete Bondage an. Er ärgerte mich mit einem Vibrator, den er später mit Frischhaltefolie in mir fixierte. Ja ihr habt richtig gelesen.

Er wickelte mich in Frischhaltefolie ein. Und es war der Wahnsinn. Als er es später entfernte, war es so befreiend wie ich es nie zuvor erlebt habe. Ich saß auf ihm und er zwang mich in seine Augen zu sehen und dabei auf ihn zu reiten. Es war alles so naß, denn er brachte mich zum spritzen, wieder und wieder. Es hörte gar nicht auf. Zwischenzeitlich flößte er mir wasser ein, dass ich keine chance hatte “leer” zu sein. Wie es Männer anmacht, wenn sie spritzen kann, bzw. er sie dazu bringen kann, denn das kann bei weitem nicht jeder. Ich saß also auf ihm und ritt ihn, während er mich würgte und mich zwang in anzusehen, während ich schon wieder kam und mich in Rage ritt. Dieser Ehrgeiz, fernab von jeder Kontrolle war einfach der Wahnsinn. Das Bett war versaut, aber was kümmerte es uns. Wir verließen das Hotel ohne schlechtes Gewissen. Wir trafen uns noch ein Mal. Er kam dabei zu mir. Doch ich konnte nicht abschalten, war gehemmt. Es lag wohl daran, dass dieses mein Heim, mein Zuhause war. Hier konnte ich nicht dreckig sein. Wir haben uns seit einem Jahr nicht mehr gesehen. Trotzdem halten wir immer Kontakt. Ich war wohl die Einzige, mit der er so einen Sex erleben und ausleben kann. Nun sind wir beide wieder, ich sage mal, empfänglich und heiß. Ich hatte seit dem letzten Treffen mit ihm, keinen Sex bis Dezember. Ich wollte nicht mehr diesen einfallslosen langweiligen Sex. Streicheln, rein, fertig.

Doch Mark brach das Eis. Mark kenne ich schon seit 3 Jahren. Er ist 10 Jahre jünger als ich und ein lieber Mensch. Er ist aber die Art Mann, mit der Mann mal gut kuscheln kann. Dennoch kam es zum Sex mit ihm, dreimal. Es war nett. Nicht mehr und nicht weniger. Wir wissen beide, dass es nur dabei bleiben wird. Er meldet sich nicht mehr und ich auch nicht. Weder er noch ich haben Bedarf aneinander……..

11.1.16 21:17

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